Eigentlich soll man sich so natürlich wie möglich geben. Eigentlich halt. Aber wer schafft das schon, wenn er nacheinander sieben wildfremden Menschen gegenübersitzt und zudem nur begrenzt Zeit hat, um festzustellen, ob die- oder derjenige sympathisch ist oder nicht? Wir haben hier eine kleine Liste von Dingen zusammengestellt, die man auf keinen Fall tun bzw. fragen sollte. Und ein paar Tipps, wie alles vielleicht ein bisschen einfacher geht:

Dos

  • „Ein Lächeln sagt mehr als 1000 Worte“ sagt der Volksmund. Und tatsächlich: wer lächelt, fühlt sich nicht nur selber wohler, weil das Hirn Endorphine produziert, er wirkt auch auf andere. Ein Lächeln ist ansteckend und überträgt Fröhlichkeit und Wohlbefinden.
  • Körpersprache – Mimik, Gestik, Stimmlage, Satzmelodie, der individuelle Geruch jedes Menschen… Das alles trägt zum ersten Eindruck bei, den Ihr Gegenüber von Ihnen bekommt. Seien Sie also offen und positiv!
  • Zuhören – hören Sie sich die Antworten auf Ihre Frage auch wirklich an! Greifen Sie neue Themen auf, die sich aus dem Gespräch ergeben.
  • Komplimente sind der beste Eisbrecher. Dass sie aber von Herzen kommen müssen, ist selbstverständlich!

Don’ts

  • Bestimmte Themen sind vielleicht für die ersten sieben Minuten nicht angebracht – wir denken da an allzu Intimes, Sexuelles oder allzu brisante Themen, die hohes Konfliktpotential haben.
  • Checklisten: Klar, dass man möglichst schnell möglichst viel erfahren möchte, aber man sollte aufpassen, dass nicht einfach ein Fragenkatalog abgespult wird.
  • Geschlossene Fragen sind eine Sackgasse. Wer z.B. fragt: „Magst du Tennis?“ erhält als Antwort wahrscheinlich ein „Ja“ oder „Nein“. Bei einer Übereinstimmung kann man sich über Tennis weiter unterhalten. Wenn nicht, herrscht Schweigen.